Softdent Technik
Technik für Zahnarztpraxen – abgestimmt auf Ihren Arbeitsalltag
Gute Praxistechnik muss mehr leisten als ein einzelnes Datenblatt verspricht. Sie soll zum Arbeitsplatz, zur vorhandenen Software, zum Netzwerk, zu hygienischen Anforderungen und zu den täglichen Abläufen passen. Softdent verbindet deshalb ausgewählte Praxis-Hardware und Dentaltechnik mit persönlicher Beratung und einer frühzeitigen Kompatibilitätsprüfung.
Im Überblick
Welche Technik passt zu Ihrer Praxis?
Die richtige Auswahl beginnt nicht beim Produkt, sondern beim Einsatz: Wo wird das Gerät verwendet? Wer arbeitet damit? Welche Daten sollen erfasst, angezeigt oder an Softdent übergeben werden? Welche vorhandenen Systeme müssen berücksichtigt werden?
Diese Fragen helfen, Technik als Teil eines funktionierenden Gesamtprozesses zu planen. Dadurch werden Zubehör, Schnittstellen, Aufstellort, Netzwerk und spätere Supportwege von Anfang an mitgedacht.
Orientierung in vier Bereichen:
Im Überblick
Praxis-Hardware für klar definierte Aufgaben
Von der Materialverwaltung bis zum Login am Arbeitsplatz: Kleine Hardwarekomponenten können wiederkehrende Abläufe vereinfachen, wenn sie zum vorgesehenen Softdent Prozess und zur technischen Umgebung passen.
Barcodes erfassen und Materialien zuordnen
Kabelgebundene oder mobile 2D-Scanner unterstützen die schnelle Erfassung von Barcodes. Für die Materialverwaltung kann je nach Ablauf auch ein Offline-Scanner sinnvoll sein, dessen gespeicherte Scans später importiert werden. Vor der Auswahl werden Reichweite, Anschluss, Einsatzort und der gewünschte Ablauf geklärt.
Etiketten dort drucken, wo sie gebraucht werden
USB-Etikettendrucker sowie ausgewählte Zebra Modelle können für Kennzeichnung und dokumentierte Prozesse eingesetzt werden. Drucker, Etikettenformat und Softwareablauf müssen zusammenpassen; bei hygienisch sensiblen Bereichen ist zusätzlich der Aufstellort zu berücksichtigen.
Benutzerzugänge schneller aufrufen
Fingerprint- und RFID-Lesegeräte können in unterstützten Softdent Abläufen eine Alternative zur wiederholten Eingabe von Benutzername und Passwort sein. Welche Variante geeignet ist, hängt von Arbeitsplatz, Berechtigungskonzept und vorhandener Konfiguration ab.
Desinfizierbare Eingabegeräte
Vollständig geschützte Tastaturen und Mäuse sind für Bereiche vorgesehen, in denen Oberflächen regelmäßig gereinigt oder desinfiziert werden. Die aktuelle Auswahl umfasst kabelgebundene und kabellose Varianten in normaler oder kompakter Bauform.
D-CAM HD S
D-CAM HD S: intraorale Bilder aufnehmen und weiterverwenden
Die D-CAM HD S von I.C.LERCHER ist ein USB-Kamerasystem für intraorale Aufnahmen. Sie kombiniert Glasoptik, Aluminiumgehäuse, einstellbare Touchsegmente und eine stufenlose Fokussierung. Einzelbilder werden laut Hersteller mit 2560 x 1920 Pixeln aufgenommen; die Kamera ist als gerade 0-Grad- und abgewinkelte 90-Grad-Variante erhältlich.
Einbindung passend zur Praxissoftware planen
Über USB und UVC-Standard kann die Kamera an geeigneten Windows- oder macOS-Arbeitsplätzen erkannt werden. Für die Bildaufnahme stehen laut Hersteller die L-CAP Software und eine TWAIN-Anbindung an kompatible Praxissoftware zur Verfügung. Vor einer Bestellung wird geprüft, welcher Weg in der vorhandenen Softdent und Bildverwaltungsumgebung sinnvoll und freigegeben ist.
Reinigung und Alltagstauglichkeit berücksichtigen
Das durchgängige Aluminiumgehäuse ist für die Wischdesinfektion nach den Herstellerangaben ausgelegt. Reinigungs- und Desinfektionsmittel müssen zum Produkt, zum Praxis-Hygieneplan und zu den jeweils gültigen Vorgaben passen.
Kurzfakten laut Hersteller:
- D-CAM HD S mit gerader oder 90-Grad-Optik
- USB 2.0 oder höher und UVC-Standard
- 2560 x 1920 Pixel pro Einzelbild
- L-CAP oder TWAIN als mögliche Softwarewege
- Aluminiumgehäuse für Wischdesinfektion

Im Überblick
DIA-STICK für Durchleuchtung und definierte Diagnostikaufgaben
Der DIA-STICK von I.C.LERCHER ist ein modulares LED-System mit austauschbaren Sonden und Lichtaufsätzen. Je nach Konfiguration unterstützt er die Transillumination sowie die Darstellung von Schmelzrissen, Wurzelkanälen oder fluoreszierenden Composite-Resten.
Zum System gehören ein Edelstahl-Handgriff, White Light, Karies-Sonde und Universal-Sonde; UV Light ist optional. Welche Anwendung fachlich geeignet ist und wie das System in die Diagnostik eingebunden wird, entscheidet die behandelnde Fachperson. Die Produktinformation ersetzt keine klinische Beurteilung.
Im Überblick
VISIONX Lupenbrillen individuell anpassen
Arbeitsabstand, Blickwinkel, Gesichtsanatomie und Fehlsichtigkeit unterscheiden sich von Person zu Person. Deshalb werden VISIONX Lupenbrillen nicht nur nach der gewünschten Vergrößerung ausgewählt, sondern anhand der konkreten Arbeitsposition vermessen und individuell gefertigt.
VISIONX G 3.0 / 3.8
VISIONX G: Vielseitig durch den Praxisalltag
Die VISIONX G von I.C.LERCHER ist eine Lupenbrille mit Galilei-System und wahlweise 3,0- oder 3,8-facher Vergrößerung. Laut Hersteller verbindet sie eine lichtstarke Glasoptik mit einem großen Sichtfeld und hoher Tiefenschärfe. So bleibt neben dem vergrößerten Detail auch das umliegende Arbeitsfeld im Blick.
Die Glaslinsen sind in einem Aluminiumgehäuse geschützt. Das geringe Gewicht und die reduzierte Bauform machen die VISIONX G zu einer Option für unterschiedliche Tätigkeiten im Praxisalltag. Welche Vergrößerung zu Ihnen passt, wird gemeinsam mit Arbeitsabstand, Blickwinkel und persönlicher Sehstärke abgestimmt.
Für die Pflege kann das wasserdichte Optikgehäuse unter fließendem Wasser gereinigt und anschließend per Sprüh-Wisch-Desinfektion aufbereitet werden. Dabei sind die Herstellerangaben und die dafür geeigneten Mittel zu beachten.

VISIONX K 4.0 / 5.0 / 6.0
VISIONX K: Feine Details im Blick
Die VISIONX K von I.C.LERCHER arbeitet mit einem Kepler-System und ist mit 4,0-, 5,0- oder 6,0-facher Vergrößerung erhältlich. Sie richtet sich an Anwender:innen, die ihr Arbeitsfeld stärker vergrößert betrachten möchten. Die Glasoptik sitzt in einem robusten Aluminiumgehäuse; die flache Bauform unterstützt den Überblick über das Behandlungsfeld.
Bei der Auswahl zählt nicht allein die höchste Vergrößerung. Mit den stärkeren Varianten werden Sichtfeld und Tiefenschärfe kleiner. Entscheidend ist deshalb, welche Details Sie erkennen möchten und wie viel Arbeitsbereich gleichzeitig sichtbar bleiben soll. In der persönlichen Beratung werden die Vergrößerung und die individuelle Anpassung auf Ihre Arbeitsweise abgestimmt.
Das wasserdichte Optikgehäuse lässt sich laut Hersteller unter fließendem Wasser reinigen und anschließend per Sprüh-Wisch-Desinfektion aufbereiten. Auch hier gelten die produktspezifischen Pflegehinweise.

LED-LIGHT CIRCLE
LED-LIGHT CIRCLE: Licht entlang der Blickachse
Das LED-LIGHT CIRCLE ergänzt eine Lupenbrille um ein koaxiales Beleuchtungssystem. Es wird magnetisch adaptiert und ist laut Hersteller in drei Helligkeitsstufen mit 20.000, 30.000 und 60.000 Lux einstellbar. Die Lichtfarbe liegt bei 5700 Kelvin; das Leuchtengehäuse wiegt 12 Gramm.
Der externe, wiederaufladbare Li-Ionen-Akku ermöglicht nach Herstellerangabe bis zu sieben Stunden Betrieb bei 60.000 Lux. Ob Lichtstärke, Filter, Adapter und Laufzeit zur Tätigkeit passen, wird im Beratungsgespräch geklärt.

Im Überblick
Von der Anforderung zur passenden Lösung
01
Einsatz beschreiben
Arbeitsplatz, Nutzer:innen, Aufgaben und gewünschtes Ergebnis werden konkret erfasst.
02
Umgebung prüfen
Softdent Version, Arbeitsplatz, Betriebssystem, Netzwerk, vorhandene Geräte und räumliche Voraussetzungen werden berücksichtigt.
03
Produkt und Kompatibilität abstimmen
Modell, Zubehör, Schnittstelle, Reinigungsanforderungen und verfügbare Integration werden vor der Empfehlung geprüft.
04
Umsetzung und Support planen
Lieferung, Einrichtung, Einweisung und spätere Ansprechpartner werden nachvollziehbar festgelegt.
Im Überblick