Gemeinsame Ressourcen nutzen, ohne wirtschaftliche Zuordnung zu verlieren

Patient:innen und organisatorische Informationen werden in der gemeinsamen Praxisumgebung genutzt. Leistungen, Honorarnoten, Statistiken und definierte Einstellungen werden dem richtigen Mandanten zugeordnet und über Rollen sichtbar gemacht.

Ohne eindeutige Mandantenlogik entstehen Fehlzuordnungen bei Leistung, Abrechnung und Berichtswesen. Die Einrichtung muss daher Datenmodell, Rollen, Behandlerwechsel und Korrekturwege vor dem Livegang verbindlich klären.

  • Mandanten und Behandler:innen strukturiert anlegen
  • gemeinsam genutzte und getrennte Datenbereiche festlegen
  • Leistungen und Abrechnung korrekt zuordnen
  • Statistiken und Ausgaben mandantenbezogen kontrollieren
Gemeinsame Arbeitsbasis

Berechtigte Teams nutzen zentrale Stammdaten und abgestimmte Praxisprozesse.

Klare Zuordnung

Leistungen, Abrechnung und Auswertungen werden dem vorgesehenen Mandanten zugewiesen.

Skalierbare Praxisstruktur

Neue Behandler:innen oder Einheiten können nach einem definierten Konzept ergänzt werden.

So fügt sich Mehrmandantensystem in den Softdent-Ablauf ein

Das Mehrmandantensystem betrifft nahezu alle Bereiche von Anmeldung bis Abrechnung. Mandant, Behandler:in, Leistung, Briefkopf, Bankverbindung, Berechtigung und Auswertung müssen als zusammenhängendes Konzept eingerichtet und getestet werden.

Mehrmandantenfähigkeit bedeutet nicht automatisch vollständige rechtliche oder technische Datentrennung. Gesellschafts-, Steuer-, Datenschutz- und Verantwortungsfragen sind mit den zuständigen Fachstellen zu klären.

Von der Praxisstruktur bis zur mandantenbezogenen Auswertung

Zunächst werden Bedarf und bestehender Ablauf für Mehrmandantensystem gemeinsam geklärt. Danach prüft Softdent die technischen und organisatorischen Voraussetzungen, richtet die vereinbarte Konfiguration ein und testet typische Fälle. Nach der Einschulung beginnt der begleitete Einsatz im Praxisalltag.

Passend für diese Praxissituationen

  • Mehrere Behandler:innen in einer Praxis
  • Praxisgemeinschaften oder vergleichbare Strukturen
  • Gemeinsam genutzte Patienten- und Teamressourcen
  • Bedarf an mandantenbezogener Abrechnung und Statistik

Technik und Einrichtung

  • dokumentierte Mandanten- und Betreiberstruktur
  • eindeutige Rollen und Benutzerberechtigungen
  • freigegebene Zuordnungsregeln für Leistung und Abrechnung
  • rechtlich, steuerlich und datenschutzrechtlich geprüftes Betriebskonzept

Weitere Funktionen für eine durchgängige Praxisorganisation

  • Arbeitszeitverwaltung
  • Aufgabenliste
  • Internes Rufsystem

Mehrmandantensystem – Funktionsübersicht

Die folgenden Bereiche beschreiben den vorgesehenen Leistungsrahmen. Die konkrete Ausführung richtet sich nach Softdent-Version, Lizenz, vorhandener Infrastruktur, Partnerdiensten und vereinbarter Konfiguration.

Mandanten strukturieren

  • Behandler- und Praxisdaten
  • Vorlagen und Kennzeichen
  • Bank- und Abrechnungsbezug nach Freigabe

Gemeinsam arbeiten

  • Patientenstamm
  • Termine und Dokumentation nach Rechtekonzept
  • zentrale Teamprozesse

Getrennt auswerten

  • Leistungen und Honorarnoten
  • Statistik
  • Kontrolle und Korrektur

* Technischer Hinweis: Technische Voraussetzungen und konkreter Funktionsumfang sind vor der Beauftragung zu bestätigen.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zu Mehrmandantensystem

Kurze Antworten zu Einsatz, Voraussetzungen und Einführung des Moduls.

Das Mehrmandantensystem ist eine Softdent-Konfiguration für mehrere Behandler:innen oder Einheiten, die gemeinsame Arbeitsgrundlagen nutzen und wirtschaftliche Vorgänge mandantenbezogen führen.

Das Modul kann besonders relevant sein, wenn mehrere Behandler:innen in einer Praxis; praxisgemeinschaften oder vergleichbare Strukturen; gemeinsam genutzte Patienten- und Teamressourcen; bedarf an mandantenbezogener Abrechnung und Statistik. Ob es zur konkreten Praxis passt, wird anhand von Arbeitsablauf, Softdent-Version und technischer Umgebung geprüft.

Zu klären sind insbesondere dokumentierte Mandanten- und Betreiberstruktur; eindeutige Rollen und Benutzerberechtigungen; freigegebene Zuordnungsregeln für Leistung und Abrechnung; rechtlich, steuerlich und datenschutzrechtlich geprüftes Betriebskonzept. Verbindlich ist die technische und fachliche Prüfung durch Softdent vor der Beauftragung.

Nach einer kurzen Prozessaufnahme werden Konfiguration, Berechtigungen und benötigte Komponenten abgestimmt. Danach folgen ein Praxistest mit typischen Fällen, die Einschulung der beteiligten Rollen und der begleitete Start.

Nicht pauschal. Welche Stammdaten gemeinsam und welche Informationen getrennt geführt werden, hängt von Konfiguration, Rechten und Produktumfang ab. Die gewünschte Trennung muss vorab geprüft werden.

Persönlich beraten

Mandantenstruktur vor der Einrichtung sauber planen

Skizzieren Sie Rechtsträger, Behandler:innen, Standorte und gewünschte Datenwege. Softdent entwickelt daraus ein prüfbares Einrichtungs- und Testkonzept.